Europa neu denken. SPD

Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments | Kontakt | Impressum
  • Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

    ich bin 53 Jahre alt, lebe seit über 40 Jahren in Essen und vertrete seit 2009 Ihre Interessen im Europäischen Parlament.

    Die EU hat für Frieden und Wohlstand gesorgt. In Mülheim, Essen, Oberhausen, Duisburg, in den Kreisen Kleve, Viersen und Wesel konnten wir viele Projekte wie Zollverein und den Niderfeldsee mit EU-Geldern realisieren. Aber nicht alles, was in Brüssel entschieden wird, ist gut! Deshalb werde ich, dank Ihres Votums und Vertrauen, weiterhin für gute Arbeit, ein soziales, gerechtes und lebenswertes Europa, einen starken Verbraucherschutz sowie gegen die Verschwendung und den falschen Einsatz von EU-Mitteln kämpfen.

    Herzliche Grüße
    Jens Geier MdEP

     

  • Sternstunde – Newsletter der Europa-SPD | Januar 2017

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  • Mein Jahresrückblick 2016

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  • Das Jahr 2016 – ein harter Realitäts-Check

    … hätte uns jemand vor einem Jahr vorausgesagt, was 2016 bringen würde, wir hätten ihn für verrückt gehalten.

    Großbritannien, ein Land, das den Kontinent mit seiner politischen Kultur ebenso wie mit seinen Beatles bereichert hat, will sich tatsächlich von der EU lossagen? Unvorstellbar. In der Türkei, die sich um eine Mitgliedschaft in der EU bemüht, lässt der Regierungschef massenweise Zivilisten und Journalisten einsperren? Erschreckend. Und schließlich: Donald Trump, ein Multimilliardär, der Minderheiten rassistisch beschimpft, Frauen für Frischfleisch und Belgien für eine Stadt hält, wird US-Präsident? Ein schlechter Scherz – doch dieses Lachen bleibt uns im Hals stecken. Das Jahr 2016 war ein harter Realitäts-Check – umso mehr, als die öffentliche und politische Diskussionskultur zusehends verrohte. Ungenierte Hetze gegen Flüchtlinge, wüste Beschimpfungen politischer Gegner und blanke Lügen gaben den Ton an. Hätte 2016 ein eigenes Lied, es wäre eine Kakophonie.

    Jede aufgeklärte Stimme für soziales Engagement, Liberalität und Weltoffenheit ist jetzt Gold wert. Denn mit den Wahlen in den Niederlanden, in Frankreich und natürlich auch in der Bundesrepublik wird 2017 voraussichtlich nicht weniger laut und aufregend als das vergangene Jahr. Und dafür brauchen wir Mitstreiter.

     

KNUT FLECKENSTEIN & DIETMAR KÖSTER: “Selbstbewusst Werte vertreten”

Trumps Amtseinführung

“Ich habe genug von Tweets und Tränen. Es wird höchste Zeit, dass der gewählte Präsident ins Amt eingeführt wird”, sagt Knut Fleckenstein, außenpolitischer Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament. “Zwei Schritte sind jetzt wichtig: Erstens sollten EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini schnell mit der Trump-Administration Kontakt aufnehmen, um auszuloten, mit welcher konkreten Politik die Europäische Union rechnen muss. Zweitens werden wir Europäer dem neuen US-amerikanischen Präsidenten mit Selbstbewusstsein entgegentreten, wenn wir feststellen müssen, dass bisher gemeinsame Werte infrage gestellt werden.” Donald Trumps Amtszeit startet am Freitag, 20. Januar 2017.

„Ich befürchte, unter Trump wird die internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme erheblich beeinträchtigt“, sagt Dietmar Köster aus der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. „Trumps Agenda ist zu großen Teilen ein Rückfall in eine Politik des nationalen Egoismus.”

“Was Trumps Kritik an der EU angeht”, so der Außenpolitiker Knut Fleckenstein, “werden wir ihm deutlich machen, dass wir nicht nur eine Freihandelszone sind, sondern auch eine Wertegemeinschaft, die trotz nicht zu leugnender Probleme auch in Zukunft an der Seite der USA erfolgreich sein wird.”

„Trumps reaktionäres Weltbild bedroht Demokratie und Bürgerrechte“, so der SPD-Europaabgeordnete Dietmar Köster. „Seine abwertenden Äußerungen über Frauen, Migranten und Homosexuelle lassen das Schlimmste befürchten. Die Sozialdemokraten stehen deshalb an der Seite der Menschen, die sich in den USA für die Vielfalt der Lebensweisen und die Stärkung der Menschenrechte engagieren.“


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