Europa neu denken. SPD

Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments | Kontakt | Impressum
  • Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

    ich bin 53 Jahre alt, lebe seit über 40 Jahren in Essen und vertrete seit 2009 Ihre Interessen im Europäischen Parlament.

    Die EU hat für Frieden und Wohlstand gesorgt. In Mülheim, Essen, Oberhausen, Duisburg, in den Kreisen Kleve, Viersen und Wesel konnten wir viele Projekte wie Zollverein und den Niderfeldsee mit EU-Geldern realisieren. Aber nicht alles, was in Brüssel entschieden wird, ist gut! Deshalb werde ich, dank Ihres Votums und Vertrauen, weiterhin für gute Arbeit, ein soziales, gerechtes und lebenswertes Europa, einen starken Verbraucherschutz sowie gegen die Verschwendung und den falschen Einsatz von EU-Mitteln kämpfen.

    Herzliche Grüße
    Jens Geier MdEP

     

  • TTIP – Sozialdemokratische Fakten

    Befürchtungen ernst nehmen – Möglichkeiten ausloten

     

     

    Zurzeit wird viel über ein mögliches Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA diskutiert.
    Seit Juli 2013 finden dazu Gespräche statt.

    Wir Sozialdemokraten/innen im Europäischen Parlament beziehen klar Position.

  • Sternstunde – Newsletter der Europa-SPD | Dezember 2015

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Leserinnen und Leser, …. Weiter lesen   Newsletter-Abo

                                                                                                                                              

PETRA KAMMEREVERT: “Leider nur ein Reförmchen zur Verschmelzung von Fernsehen und Internet”

SPD-Europaabgeordnete fordern mutigere europäische Vorgaben für TV und Video-on-demand-Dienste

„Fernsehen und Internet sind in den vergangenen fünf Jahren so stark miteinander verwachsen, dass es an der Zeit ist, die Unterscheidung aufzugeben. Wie ein Inhalt die Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht, ist irrelevant. Nur so wäre der Weg frei für zukunftsfeste und einheitliche Regelungen. Dem Publikum ist diese Trennung sowieso egal“, fordert die medienpolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten Petra Kammerevert.

Zwar beziehe der Vorschlag nun auch Videoangebote auf multimedialen Plattformen mit ein und setzt damit Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs um. Jedoch werde die Unterscheidung zwischen einem ‚linear‘ ausgestrahlten Fernsehprogramm und einem ‚nichtlinearen‘ Videoabruf beibehalten.

„Der veröffentlichte EU-Kommissionsvorschlag zur Reform der Audiovisuellen Mediendienste–Richtlinie, also der europäischen Vorgaben für Fernsehen und Video-on-demand-Dienste, bleibt leider nur ein Reförmchen und hätte mutiger ausfallen müssen“, kommentiert Petra Kammerevert die Gesetzesinitiative.

Positiv bewertet Petra Kammerevert die Möglichkeit, dass Mitgliedstaaten Videoplattformen künftig zur Finanzierung von Filmförderfonds mit heranziehen dürfen.

Petra Kammerevert begrüßt die Flexibilisierung für Werbezeiten im Fernsehen: „Inhaltlich sollte das beworben werden dürfen, was es legal zu kaufen gibt. Ist man hier zu restriktiv, wird globale Internetwerbung vor allem die Werbeeinnahmen privater Fernsehanbieter bedrohen. Diese werden benötigt, wenn auch Private gutes Programm liefern sollen.“

„In den anstehenden Parlamentsdebatten werde ich mich dafür einsetzen, dass klarere Regelungen zur Auffindbarkeit journalistisch verantworteter Inhalte in der Richtlinie verankert werden. Den Mitgliedstaaten muss hier Handlungsspielraum zugestanden werden. Zudem sollte klargestellt werden, dass Videos und Rundfunksignale nicht ohne weiteres durch Dritte verändert werden dürfen. Es darf nicht zulässig sein, dass beispielsweise Nachrichtensendungen mit Werbung Dritter überblendet wird“, betont Petra Kammerevert.


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