Neues EU-Lieferkettengesetz – Konservative und Nationalisten versuchen Beschluss noch auf den letzten Metern zu verwässern und scheitern

Am 24. April 2013 stürzte in Bangladesch die Rana-Plaza-Textilfabrik ein. Mehr als 1.100 Menschen starben, rund 2.500 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Sie hatten hauptsächlich Kleidung für den Export produziert, unter anderem für europäische Modefirmen wie Primark, Benetton, Mango, C&A und auch deutsche Unternehmen wie KiK oder Adler beziehungsweise deren Zulieferer. Zehn Jahre später kann das Europaparlament endlich ein neues Lieferkettengesetz verabschieden, das große Unternehmen verpflichtet, Arbeitsbedingungen wie in der Rana-Plaza-Fabrik sowie Kinderarbeit, Sklaverei und Umweltschäden in ihren internationalen Lieferketten zu verhindern.

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