Pressemitteilung:
Jens GEIER: „Europäische Hilfe für entlassene NRW-Beschäftigte“
4,3 Millionen Euro aus Globalisierungsfonds freigegeben
778 entlassene Mitarbeiter aus fünf Zulieferunternehmen der Automobilindustrie in Dortmund, Holzwickede, Meinerzhagen, Lüdenscheid und Wülfrath erhalten Unterstützung aus der EU. Das Europäische Parlament hat am Mittwoch auf seiner Plenarsitzung in Straßburg grünes Licht gegeben für rund 4,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsfonds (EGF)."Die Maßnahmen werden auf die einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgestimmt. Dazu gehören Qualifizierungsmaßnahmen, konkrete Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche und Existenzgründerberatung", erklärte der SPD-Haushaltsexperte Jens Geier. "Sie ersetzen vor Ort bereits getroffene Maßnahmen nicht, sondern begleiten und unterstützen diese. Der Europäische Globalisierungsfonds übernimmt 65 Prozent der Kosten."
Aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Nachfrage nach neuen Kraftfahrzeugen in der Europäischen Union in den letzten vier Jahren erheblich zurückgegangen. In der Folge kam es bei den Automobil-Zulieferern auch in NRW zu Entlassungen. Seit 2007 stehen jährlich bis zu 500 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsfonds bereit. Daraus erhielten bisher über 7000 entlassene Beschäftigte in Deutschland Beratung, Betreuung und Hilfe zur Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt.
"Der Europäische Globalisierungsfonds is Hilfe, die ankommt", meint SPD-Haushaltspolitiker Jens Geier.



