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ULRIKE RODUST: “Arktis – Umwelt und Artenvielfalt schützen”

EU-Strategie soll nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Biodiversität sichern

„Schnell müssen jetzt internationale Standards für Schiffsemissionen in der Region festgeschrieben werden. Außerdem brauchen wir die klare Ausweisung von EU-Mitteln für die Arktispolitik“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust zu dem am Mittwoch von der EU-Kommission vorgestellten Arktisplan. „Die neue Strategie greift viele der Forderungen auf, die das Europäische Parlament und der Rat in den vergangenen Jahren an die EU-Kommission gestellt haben. Die EU muss in enger Kooperation mit den Partnern aus der Polarregion ihre gute Arbeit als Beobachterin im Arktischen Rat fortsetzen, um den europäischen Prioritäten Nachdruck zu verleihen.”

„Durch den Klimawandel verändert sich die Arktis rasanter als jede andere Region der Erde”, so Ulrike Rodust. “Europa muss sich stärker für den Schutz der fragilen Ökosysteme und für die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung dieser bedrohten Region engagieren. Die von der EU-Kommission vorgelegte Arktis-Strategie legt hierfür einen wichtigen Grundstein“.

„Klimapolitisch bewegen wir uns also auf dünnem Eis. Aber wir müssen nicht nur die Probleme im Blick behalten. Durch die Veränderungen ergeben sich auch neue Möglichkeiten. Bereiche, die zukünftig im Sommer eisfrei sein werden, ermöglichen transarktische Schifffahrtsrouten, Fischerei und die Erschließung natürlicher Ressourcen. Daraus resultieren erhebliche Herausforderungen für Mensch und Umwelt. Und dafür brauchen wir eine gemeinsame europäische Herangehensweise“, so Ulrike Rodust.

„Besonders positiv bewerte ich die laufenden Diskussionen zu einem internationalen Rechtsrahmen im Kampf gegen die illegale Fischerei in der Arktis“, kommentiert Ulrike Rodust die in der vergangenen Woche begonnenen Verhandlungen zu diesem Thema.

Bereits 2008 legte die Europäische Union eine erste Strategie für die Arktis auf. Kernziel des EU-Arktis-Plans sind die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region, der Schutz der Umwelt und Biodiversität, Unterstützung der Arktisforschung sowie die Erschließung neuer Transportrouten in der Region.

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