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UDO BULLMANN: “Mário Centeno wird der Eurozone guttun”

Portugiesischer Finanzminister zum Nachfolger von Jeroen Dijsselbloem gewählt

„Eine gute Wahl für die dringend nötige Kehrtwende in der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik“, so kommentiert Udo Bullmann, stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokraten im Europaparlament und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, die Wahl von Mário Centeno zum neuen Vorsitzenden der Euro-Gruppe. Das Koordinierungsgremium der Europäischen Union für Finanz- und Wirtschaftspolitik hat sich am Montag, 4. Dezember, für den Portugiesen ausgesprochen. Der 50-Jährige, der seit 2015 Finanzminister seines Landes ist, übernimmt das Amt vom ausscheidenden Niederländer Jeroen Dijsselbloem.

„Mário Centeno wird der Eurozone guttun! Wir brauchen in der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik mehr Teamgeist, denn nur als Ganzes kann die Eurozone gut funktionieren. Diesen Teamgeist bringt Mário Centeno mit. Der portugiesische Finanzminister kann dabei auf Erfolge im eigenen Land verweisen. Dort betreibt er seit seinem Amtsantritt eine kluge Finanzpolitik für Stabilität und Fortschritt, mit der es gelungen ist, die portugiesische Wirtschaft wieder anzukurbeln“, sagt Udo Bullmann.

Der Wirtschaftsexperte erwartet von dem neuen Chef der Euro-Gruppe vor allem, dass er das Ende der unheilvollen Austeritätspolitik besiegelt: „Wir brauchen in der Eurozone ökonomische Stabilität und Investitionen. Das Kürzungsdiktat der Vergangenheit hat notwendige Reformen keineswegs befördert. Die Eurozone unter der Leitung von Mário Centeno hat nun die Chance, diesen destruktiven Kurs zu beenden und Europas Wirtschaft wieder auf einen langfristigen Wachstumspfad zu bringen“, so Udo Bullmann.

„Centeno kommt aus einem kleineren Land der Eurozone, das die Härten der Krisenzeiten nur zu gut kennt. Diese neue Perspektive kann genau der richtige Impuls für die Bewältigung bevorstehender Herausforderungen sein.“

„Wir haben seit der Weltwirtschaftskrise viele Zerreißproben erlebt. Der neue Chef der Euro-Gruppe muss nun die Länder der Eurozone wieder zusammenführen“, so der Wirtschaftsexperte Udo Bullmann.

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