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PETRA KAMMEREVERT: “Erasmus+ für alle jungen Menschen in Europa öffnen”

Kulturausschussvorsitzende fordert Mittelverdopplung für europäische Mobilitätsinitiative

ERASMUS+ weiter stärken: Jede Europäerin und jeder Europäer unter 27 Jahren soll künftig an der europäischen Mobilitätsinitiative teilnehmen können. Das fordert die SPD-Europaabgeordnete Petra Kammerevert anlässlich des 30. Geburtstags von ERASMUS+. Hierfür müssten die Mittel deutlich aufgestockt werden, erklärt die Vorsitzende des Kulturausschusses im Europaparlament: „ERASMUS+ ist eine einzigartige europäische Erfolgsgeschichte. Kein zweites Programm ist so fest im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankert wie dieses. ERASMUS+ hat Europa für den Einzelnen erlebbar gemacht. Gerade in Zeiten von zunehmendem Nationalismus und wachsender Europaskepsis ist es wichtig, dass wir solche Programme stärker fördern“, erklärt Petra Kammerevert. „Mobilität und Bildung dürfen kein Privileg Weniger bleiben. In der EU sollten wir allen Menschen unter 27 Jahren die Teilnahme an einem der Programmteile ermöglichen. Hierzu müssen wir die Mittel mindestens verdoppeln. Dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen.“

Derzeit entspricht die Mittelausstattung von ERASMUS+ in Höhe von 14,7 Mrd. EUR etwa 1,4 Prozent des Mehrjährigen Finanzrahmens der EU. „Unser Ziel ist es, diesen Betrag ab 2021 auf mindestens 3 Prozent des Gesamthaushalts anzuheben. So könnte künftig jeder junge Mensch in der EU eine bestimmte Zeit in einem anderen Mitgliedstaat verbringen“, erläutert Petra Kammerevert.

Zusätzlich müssten Menschen aus benachteiligten Verhältnissen in Zukunft eine bessere Förderung erfahren. Aufenthalte im EU-Ausland sind mit hohen Kosten verbunden, die von Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen oftmals nicht zu tragen sind – trotz Förderung durch ERASMUS+. „Die Teilnahme an ERASMUS+ darf weder durch die sozio-ökonomische Lage eingeschränkt werden noch durch schlechtere Leistungen in Berufsschule und Ausbildung“, unterstreicht Petra Kammerevert.

ERASMUS+ gilt als eine der erfolgreichsten EU-Initiativen und als Musterbeispiel für gelebte europäische Integration. Mehrere Millionen Menschen konnten bereits von einem der ERASMUS+-Programme profitieren. Teilnehmende können ihre Sprachkenntnisse verbessern, Berufserfahrungen sammeln und sich durch Freiwilligentätigkeiten für die Gesellschaft engagieren. Eine Studie der Kommission belegt, dass die ERASMUS+-Teilnehmenden sich stärker zu Europa zugehörig fühlen und sich der gemeinsamen europäischen Werte besser bewusst sind.

Der 30. Geburtstag des Erasmus-Programms wird am Dienstag, 13. Juni, im Europaparlament in Straßburg begangen. Neben Petra Kammerevert werden Parlamentspräsident Antonio Tajani, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Kultur-Kommisssar Tibor Navracsics an den Feierlichkeiten teilnehmen.

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