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NORBERT NEUSER: “Kinder gehören in die Schule, nicht an die Front”

Europaabgeordneter besucht Zentralafrikanische Republik

Anlässlich des Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten am Montag, 12. Februar, fordert der SPD-Europaabgeordnete Norbert Neuser ein entschiedenes Vorgehen zum Schutz von Kindern: „Kinder gehören in die Schule, nicht an die Front. Europa muss gegen die lebenslange Traumatisierung von Kindern in Kampfhandlungen geeint vorgehen und in Krisen insbesondere Kinder schützen.“ Im Süd-Sudan und in Zentralafrika wurden laut UNICEF seit 2013 mindestens 17.000 und 10.000 Kindersoldaten rekrutiert. „Mit der kriegerischen Traumatisierung einer ganzen Generation lassen sich die Konflikte noch schwerer lösen“, so Norbert Neuser, entwicklungspolitischer Sprecher der Europa-SPD.

„Der Einsatz der Europäischen Union und der UN in der Zentralafrikanischen Republik ist besonders dringlich, um einen drohenden Massenmord zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu verhindern“, betont Norbert Neuser. „Mitte Februar werde ich mit einer Delegation des Europäischen Parlaments in die Zentralafrikanische Republik reisen, um mich über die Lage des Krisenlandes und die Aktivitäten der EU zu informieren. Das schreckliche Thema Kindersoldaten wird dabei eine wichtige Rolle spielen!“

Daneben macht Norbert Neuser auf das Problem aufmerksam, dass Minderjährige in der Bundeswehr dienen: „In Deutschland werden seit Jahren Jugendliche unter 18 Jahren in die Bundeswehr aufgenommen. Die 17-jährigen Mädchen und Jungen werden an der Waffe trainiert. Das widerspricht dem Geist des UN-Zusatzprotokolls zu Kindersoldaten. Die Anzahl der Minderjährigen in der Bundeswehr hat einen neuen Höchststand erreicht. Über 2100 Mädchen und Jungen dienten im Jahr 2017“, kritisiert Norbert Neuser.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF macht jedes Jahr am 12. Februar auf das Schicksal der Kindersoldaten aufmerksam.

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