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Maria NOICHL & Kerstin WESTPHAL: “Frauen sind keine Last – sie stützen die Wirtschaft!”

Forderung von CSU-Landesgruppenchefin ist Provokation gegenüber Frauen Angesichts der schwächelnden Konjunktur in Deutschland schlägt die CSU- Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt vor, die geplante Quote für Frauen in Aufsichtsräten in Deutschland zu verschieben.Die SPD-Europaabgeordnete Kerstin WESTPHAL, die sich seit Jahren in Brüssel für eine europäische Regelung in diesem Bereich stark macht, ist empört: “Frauen sind heute so gut ausgebildet und qualifiziert wie nie zuvor. Unternehmen mit einem ausgewogenen Anteil von Frauen und Männern machen höhere Gewinne und sind krisenfester. Frauen sind eine Stütze für die Wirtschaft, keine Belastung!”

Maria NOICHL, SPD-Europaabgeordnete im Frauenausschuss, widerspricht Hasselfeldt mit einer Studie: “Das McKinsey-Projekt Women Matter zeigt eindeutig, dass Frauen in Führungspositionen einen Wettbewerbsvorteil für alle Unternehmen darstellen.”

Maria NOICHL weiter: “Liebe Frau Hasselfeldt, wenn Sie der Meinung sind, dass Frauen Unternehmen schaden, dann legen Sie doch Ihr Mandat nieder. So gäben Sie einem Mann die Chance, die CSU-Landesgruppe im Bundestag wieder ganz nach vorne zu bringen!”

Die beiden SPD-Europaabgeordneten erinnern auch an die europäischen Vorschläge für eine Quote, die momentan – nicht zuletzt wegen der deutschen Verweigerungshaltung – auf Eis liegen. Der EU-Richtlinienentwurf ist weitergehend als die deutschen Pläne. Maria NOICHL und Kerstin WESTPHAL: “Das Vorhaben, wie es von Manuela Schwesig und Heiko Maas vorgelegt wurde, ist ohnehin schon eine ‘Frauenquote light’. Wer fordert, diese Pläne zu verschieben, versteht wenig von Wirtschaft und schlägt obendrein den Frauen ins Gesicht. Wir dürfen Frauen und ihr Können nicht länger unterschätzen. Das ist es, was letzten Endes der Wirtschaft schaden wird!”

Die beiden Sozialdemokratinnen drehen damit die Logik um, und richten einen Appell an die CSU: “Wenn man die schwächelnde Konjunktur wieder zum Laufen bringen will, sollte man das Projekt der Quote in Aufsichtsräten nicht verschieben, sondern beschleunigen!”, so Maria NOICHL und Kerstin WESTPHAL weiter.

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