Europa neu denken. SPD

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Europa in Duisburg

Übersicht EU-Projekte Duisburg 05-2014

 

Die EU in Duisburg
Die Umsetzung einer Vielzahl von Projekten in Duisburg wäre ohne eine Mitfinanzierung der EU nicht möglich. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle einige Projekte vorstellen, die aus verschiedenen Fördertöpfen der EU co-finanziert werden. Die wichtigsten Förderprogramme stellen hier bei der EFRE (Europäische Fonds für regionale Entwicklung) und der ESF (Europäische Sozialfonds) dar. Darüber hinaus stellt die EU in vielen weiteren Bereichen, wie Umwelt-und Klimaschutz, Bildung und Forschung, finanzielle Mittel für Duisburg bereit.

 

EFRE
Der EFRE teilt sich in drei unterschiedliche Ziele auf. Die Stadt Duisburg gilt als Ziel 2 Region. Dies bedeutet, dass die EU Maßnahmen fördert, welche die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung steigern.

1. Duisburger Innenhafen
Der Duisburger Innenhafen gilt alt Musterbeispiel des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Der durch den Bau der Kuppel des Reichstages bekannte Architekt Lord Norman Foster schuf mit dem Umbau des Duisburger Innenhafens nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch Raum für Wohnen, Kultur und Freizeit.

2. City Palais
Das Duisburger City Palais beherbergt verschiedene Einrichtungen. So sind beispielweise die
Konzerthalle der Duisburger Philharmoniker mit 1.750 Sitzplätzen und modernster Klang-Architektur, das Casino Duisburg – das modernste Spielcasino Deutschlands, eine Shoppingmall, die Duisburg Marketinggesellschaft und die DAK dort zu Hause.

3. Rheinpark Hochfeld
Durch den Umbau des Rheinpark Hochfeld sind neue Freizeit- und Erholungsangebote entstanden. Der erste Bauabschnitt kostete 37 Millionen Euro, wovon die EU innerhalb des EFRE 10 Millionen Euro übernommen hat.

4. Landschaftspark Nord
Ein Sport-, Erlebnis-, Kultur- und Erholungspark, welcher eine Fläche von mehr als 200 Hektar umfasst.

5. Begrünung der Straßen in Duisburg
Die Feinstaubrichtlinie der EU hat dazu geführt, dass an vielen Orten in Duisburg wieder mehr Wert auf eine „grüne” Umgebung gelegt wird. Beispielsweise sind hierfür die Poststrasse, das Stapeltor, die Oberstrasse und die Kardinal-Galen-Strasse zu nennen. Weitere 60 Stellen wurden von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern eingebracht.

6. Logport Logistic Center
Auf dem Gelände des alten Krupp Stahlwerks Rheinhausen entstanden bereits 1500 neue Arbeitsplätze (5000 weitere sollen noch folgen).

7. Energie.NRW
NRW ist in Deutschland und Europa Energieregion Nr. 1. Damit das so bleibt, müssen wir unsere Kraftwerke erneuern und in regenerative Energien und in die Energieforschung investieren. Besonders innovative Unternehmen werden deshalb im Rahmen des Ziel 2 Programms gefördert. In Duisburg wird beispielsweise das Zentrum für Brennstoffzellentechnologie gefördert.

8. Logistik.NRW
Deutschland als Exportweltmeister profitiert immens von dem gemeinsamen Binnenmarkt der Europäischen Union. Fast ein Viertel der deutschen Arbeitsplätze hängen am Exportsektor. Die Logistikbranche ist hierfür ein zentraler Faktor. Aus diesem Grund werden Unternehmen innerhalb des Ziel 2 Programms durch den Logistik.NRW Wettbewerb gefördert. Duisburg profitiert hiervon beispielsweise die Entwicklungstechnik für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V., die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH und die Duisburger Hafen AG.

9. Erlebnis.NRW
In diesem Tourismuswettbewerb werden insgesamt 53 Projektideen mit etwa 48 Millionen Euro gefördert. Duisburg profitiert hiervon mit seiner Idee einer deutschen Fußball Route NRW.

10. Hightec.NRW
Wirtschaftliches Wachstum muss unter den Bedingungen der Globalisierung ständig neu erarbeitet werden. In einer hochdynamischen Weltwirtschaft bedarf es einer innovativen und vorausschauenden Wachstumspolitik, um neue Chancen für die nordrhein-westfälische Wirtschaft zu erschließen und Risiken zu begrenzen. Dafür muss ein handlungsfähiger Staat in Bildung, Forschung und Infrastruktur investieren. Politik kann Innovationen nicht verordnen, allerdings Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit gezielten Impulsen und guten Rahmenbedingungen dabei unterstützen, ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern. Exzellente Bildung, Forschung und ein optimaler Wissenstransfer bilden dafür die Voraussetzungen. In Duisburg wird aus diesem Grund das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. gefördert.

11. Moschee in Marxloh
Die Moschee entstand aus der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh und hat sich zu einem Ort des interkulturellen und interreligiösen Austausches entwickelt. Die Bildungs- und Begegnungsstätte in der Moschee konnte unter anderem mit europäischen Mitteln realisiert werden und ist ein Ort, an dem verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander treffen. So können kulturelle Unterschiede überwunden und ein friedliches Zusammenleben im vielfältigen Duisburg-Marxloh vereinfacht werden.

12. Mehrgenerationenhaus
Unsere Gesellschaft wird nicht nur bunter, sie wird auch älter. Die Integration oder Einbindung in die Gesellschaft zu fördern ist neben dem Angebot einer Heimat das größte Anliegen des Mehrgenerationenhauses. Die EU fördert das Mehrgenerationenhaus in der Duisburger Innenstadt.

 

ESF
Im Rahmen der Förderung des ESF finden innerhalb des Programms „Soziale Stadt“ verschiedene Maßnahmen in Duisburg statt:

1. Hier finden Kinder Hilfe: Mit den neuen ‚i-Männchen‘ im Stadtteil werden Schulwegsicherheit und richtiges Verhalten bei Gefahren frühzeitig ausprobier (Stadtteil Bruckhausen)

2. Verbesserung der Bildungschancen: Neue dezentrale Bildungsinfrastruktur im Stadtteil Hochfeld

3. Spielplatzbau in Eigenregie: Eine tatkräftige Bewohnerinitiative richtet mit viel Eigenarbeit eine Spielplatz- und Freizeitfläche in Marxloh her.

4. Umbau des Kulturbunkers in Duisburg-Bruckhausen

5. Umbau des Schwelgernpark in Duisburg-Marxloh

6. Installierung eines Büros für Wirtschaftförderung für Duisburg-Marxloh

7. Installierung der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung

 

Weitere Fördermaßnahmen der EU
1. Die Universität Duisburg Essen erhält über das siebte Forschungsrahmenprogramm zwischen 2007 und 2013 mehrere Millionen Euro

2. Die EU stellt finanzielle Hilfen für Austauschprogramme über das Programm ERASMUS an Universitäten bereit. Hierdurch konnten auch eine Vielzahl Duisburger Studierender profitieren.

3. Die EU fördert die internationale Zusammenarbeit und den Jugendaustausch bei sozialen Einrichtungen. So konnte beispielsweise das Internationales Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e.V 2007 erfolgreich an einem solchen Austausch teilnehmen.

 

NRW Ziel 2-Programm 2007 – 2013 (EFRE)
Beispiel: Wettbewerb „Erlebnis.NRW 2008“

  • Maßnahme: Deutsche Fußball Route NRW
  • Antragsteller: Deutsche Fußball Route NRW e.V. iG (WFLV e.V.) Ort des Antragstellers: Duisburg Nr. 23 Projekt-1090
    Kurzbeschreibung: Wie kaum ein anderes Thema fasziniert der Fußball die Menschen. Der Verein „Deutsche Fußball Route NRW“ e.V. (prominenteste Mitglieder sind der FC Schalke 04 und der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband) verbindet eine 550 Kilometer lange Erlebnisroute für Radtouristen, eine 650 Kilometer lange Routenführung für Autofahrer und ein mobiles GPS-basiertes Besucher-Informationssystem in 15 Städten zur Fußball-Route NRW. Die mit Infotafeln ausgeschilderte Strecke umfasst von Bielefeld bis Aachen elf Innenstädte und verknüpft touristische Sehenswürdigkeiten mit Geschichten des jeweils ortsansässigen Fußballvereins.
    Beantragte Förderung: 1.506.400 Euro Bewilligte Förderung: 1.753.600 Euro
    (Quelle und weitere Informationen: www.ziel2.nrw.de)

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